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Ihre Vorteile

Unsere calciumbasierten Sorbacal®-Sorptionsmittel und deren Mischungen bieten eine hervorragende Abscheidung für eine breite Palette von sauren Schadgasen und ökotoxischen Spurenstoffen. Neben der effizienten Abscheidung von Schadstoffen bringt die Verwendung der Sorbacal®-Sorptionsmittel zahlreiche Vorteile für Ihren Prozess. Durch die Kombination unsere Produkte mit unseren maßgeschneiderten Dienstleistungen und Lösungen für Ihre spezielle Rauchgasreinigungsanlage und Ihren Betrieb können zusätzliche Synergieeffekte realisiert werden.

Kostengünstigste Gesamtlösung

Bei einem Vergleich der Kapitalkosten für die Ausrüstung, die Effizienz des modernen Sorptionsmittels und die Flexibilität in der Anwendung können wir unseren Kunden meist die kostengünstigste Gesamtlösung anbieten.

Kein Wasserverbrauch

Beim Trockensorptionsverfahren (engl.: Dry Sorbent Injection, DSI) ermöglichen unsere Produkte dank einer verbesserten Reaktionsfähigkeit eine effiziente Schadstoffabscheidung ohne den Einsatz von Wasser. Dies hebt sie von wasserintensiven Systemen wie Nasswäschern oder Sprühabsorbern ab. Das macht das Trockensorptionsverfahren in Gebieten mit Wasserknappheit besonders vorteilhaft.

Niedrige Investitionsausgaben

Im Vergleich zu anderen Verfahren in der Rauchgasreinigung erfordert eine Trockensorption nur begrenzte Investitionen und nur eine kurze Stillstandszeit zur Installation. Es handelt sich um ein einfaches Add-on zu einem bestehenden Verfahren.

Energieeffizient

Bei einem Trockensorptionsverfahren mit Kalkhydrat wird ein gebrauchsfertiges trockenes Pulver in einen Gasstrom eingeblasen. Aus diesem Grund stellt der Betrieb nur geringe Anforderungen an die Stromversorgung. Ein zusätzliches Mahlen des eingesetzten Adsorbens ist nicht erforderlich.

Schnelle Systemreaktion

Im Gegensatz zu den meisten anderen Systemen ermöglicht das Trockensoprtionsverfahren eine schnelle Änderung der Dosierung: von 0 bis 100 % in nur wenigen Minuten. Dies ermöglicht eine schnelle Reaktion auf Spitzenpegeländerungen aufgrund unterschiedlicher Brennstoffqualitäten oder anderen Prozessänderungen. Dieses Lastmanagement steigert die Effizienz und senkt die Kosten für die Schadstoffabscheidung. Es eignet sich insbesondere bei kombinierten Verfahren, beispielsweise der Kombination  eines Sprühabsorbers mit einer Trockensorption. Außerdem kann die Trockensorptionsstufe  leicht an- und abgeschaltet werden, eine nützliche Funktion für Kraftwerke mit großen Lastschwankungen.

Lange Gewebefilterlebensdauer

Flugasche kann sich sehr korrosiv auf das Gewebe der Filtertücher auswirken. Bei einem Trockensorptionsverfahren wird die Flugasche verdünnt, um Gewebeschäden zu vermeiden und Kosten zu senken. Unsere Sorptionsmittel werden auch zum Precoatisieren  von Filtertüchern verwendet, um deren Lebensdauer  zu verlängern.

Abtrennung mehrerer Schadstoffe

Unsere Sorbacal®-Sorptionsmittel können mit Aktivkohle, Braunkohlenkoks oder Minsorb® zur kombinierten Abscheidung von sauren und ökotoxischen Schadstoffen (beispielsweise Quecksilber, Dioxine, Furane) gemischt werden. Auf diese Weise ist nur eine Trockensorption erforderlich und die Kosten können reduziert werden. Unsere Mischungen werden je nach Abgaszusammensetzung und Anforderung an die Abscheidung der Kunden maßgeschneidert zusammengestellt.

Reduzierte Anlagenkorrosion

Wenn saure Gase wie SO3 und HCl mithilfe von Feuchtigkeit auf deren Taupunkte abgekühlt werden, können sehr korrosive Verbindungen entstehen, die die Rauchgaskanäle und Luftreinhaltungssystem schädigen. Unsere hochreaktiven Sorbacal®-Sorptionsmittel gewährleisten eine effektive Abscheidung über einen breiten Temperaturbereich und senken so die Korrosion im Rauchgaskanal.

Grössere Brennstoffflexibilität

Kohle oder andere Primärbrennstoffe mit einem hohen Schwefelanteil sind in der Regel deutlich kostengünstiger als schwefelarme Brennstoffe. Die überlegene Reaktivität und das Potential zur Abscheidung von sauren Gasen der Sorbacal®-Sorptionsmittel ermöglichen die Verwendung von Brennstoffen mit einem höheren Gehalt an Schwefel oder Chlorid. Dies ermöglicht eine höhere betriebliche Flexibilität und eine verbesserte Wirtschaftlichkeit.

Verbesserte Leistung des Luftvorwärmers

Häufig wird Ammoniak zur NOx-Abscheidung  in der selektiven katalytischen Reduktion (SCR) oder der selektiven nicht-katalytischen Reduktion (SNCR) eingesetzt. Jedoch kann insbesondere die Bildung von Ammoniumhydrogensulfat (NH4) HSO4  (ABS)  Luftvorwärmer oder Elektrofilter verschmutzen. Sorbacal®-Sorptionsmittel, die vor Lufterhitzer oder Elektrofilter eingedüst werden, scheiden SO3 sehr effektiv ab; dies verhindert die ABS-Bildung  steigert die Effizienz und senkt die Kosten.

Reduzierte SCR-Katalysator-Vergiftung

Zur Senkung des NOx-Gehalts in den Gasströmen von beispielsweise kohlebefeuerten Kesseln wird in der Regel die selektive katalytische Reduktion (SCR) eingesetzt.  Gasförmiges Arsen, das durch die Verbrennung von Kohle freigesetzt wird, kann den DeNOx-Katalysator deaktivieren. Die Zugabe von geringen Mengen an Kalkstein (CaCO3) oder Branntkalk (CaO) zum Brennstoff oder zum DSI-Verfahren mit Kalkhydrat vor der SCR reduziert die Menge an gasförmigem Arsen im Abgas. Dies verringert die schädigende Wirkung des Gases auf den Katalysator, verstärkt die Effizienz der NOx-Abscheidung und senkt die Kosten. Darüber hinaus kann auch die minimale SCR-Betriebstemperatur  gesenkt werden.

Verbesserte Quecksilberabscheidung

In der Regel werden auf pulverförmiger Aktivkohle (PAC) basierende Adsorptionsmittel zur Quecksilberabscheidung eingesetzt. Es ist bekannt, dass SO3 im Rauchgasstrom den Aktivkohlenverbrauch erhöht, da es zu einer Konkurrenzreaktion des SO3 mit dem Quecksilber an der Aktivkohle-Oberfläche kommt. Sorbacal®, das vor der Aktivkohlenzugabe injiziert wird, scheidet das SO3 ab, so dass der PAC-Verbrauch und somit die Kosten für die Quecksilberabscheidung sinken.

Sorptionsmittelkosten

Bei der Betrachtung von Trockenverfahren sollten auch die Kosten für verschiedene Calcium- basierte Sorptionsmittel verglichen werden. Dies sollte auf Basis eines Massenverbrauchs erfolgen. Durch das Abschätzen der Sorptionsmittelkosten auf Gewichtsbasis können die tatsächlichen Sorptionsmittelkosten pro Tonne abzuscheidendem Schadstoff berechnet werden.

Keine Mahlkosten

Das Sorptionsmittel Sorbacal® Calciumhydroxid (Ca(OH)2) ist gebrauchsfertig und muss nicht vor Ort gemahlen werden. Dies ist erforderlich, um ein ausreichend feines Pulver für die Rauchgasreinigung herzustellen. Ein Mühle vor Ort fügt Kapital-, Strom- und Wartungskosten zum Rauchgasreinigungsverfahren hinzu.

Bessere Flugasche-Verwertungsmöglichkeiten

Calciumbasierte Sorbacal®-Produkte enthalten weniger lösliches Calciumsulfat. Die daraus resultierende Flugasche kann den Auslaugungsgrenzwerten entsprechen, so dass es für die Bodenstabilisierung wiederverwendet werden kann und den Wiederverkaufswert erhöht. Außerdem kann die Flugasche in Zement- und Betonanwendungen und im Bergversatz verwendet werden.

Hohe Reinheit und hoher Weissgrad

Wir bieten Sorptionsmittel mit hoher Reinheit und Weißgrad. Eine höherer Weißgrad verbessert die Vermarktung  des in  Nasswäschern produzierten Gipses.

Weniger Rückstände

Im Vergleich zu herkömmlichen Hydraten senkt die hohe Leistung unserer Sorbacal®-Sorptionsmittel den Verbrauch. Dies führt zu weniger Rückständen und hat einen positiven Einfluss auf die direkten und indirekten Betriebskosten für die Rauchgasreinigung.

Einsparungen bei den Gewebefilterkosten

Die hohe Leistungsfähigkeit der Sorptionsmittel Sorbacal® SP und SPS ermöglicht einen deutlich geringeren Verbrauch als bei standardmäßigen Hydraten. Dies führt zu einem langsameren Aufbau von Rückständen in den Filtern und somit zu einer weniger häufigen Filterreinigung. Die reduzierte Belastung der Filtermaterialien erhöht ihre Lebensdauer deutlich.

Geringere Nasswäscher-Abschlämmung

Unsere Sorbacal® Produkte sind bei der Abscheidung von HCl aus dem Abgas sehr effektiv. Das Eindüsen der Sorbacal®-Sorptionsmittel vor einem Nasswäscher erhöht die Abscheidung von Chlorid und reduziert somit die Nasswäscher-Abschlämmung.

Geringe Stellfläche

Ein Trockensorptinsverfahren  ist technisch gesehen ein einfaches System, das aus einem Silo, einer Dosiereinheit, Gebläse und den Injektionslanzen am Rauchgaskanal besteht. Es erfordert daher nur einen geringen Platzbedarf in einer bestehenden Anlage.

Verbesserte Schadstoff-Abscheidung

Reduzierung des Sorptionsmittelverbrauchs

Das hohe Porenvolumen und die Oberfläche unserer Sorptionsmittel Sorbacal® SP und SPS gewährleisten eine deutlich höhere Effizienz bei der Abscheidung von sauren Gasbestandteilen als herkömmliche Kalkhydrate. Labortests, Pilotversuche und kommerzielle Erfahrungen haben gezeigt, dass Sorbacal® SP deutlich aktiver als herkömmliches Kalkhydrat ist. Dadurch reduziert sich die erforderliche Menge an frischen Sorptionsmittel signifikant und es entstehen deutlich weniger Rückstände (siehe Abbildung).

Abscheidung von SO2 aus dem Abgas – Leistungskurve von 3 Arten von Sorbacal®-Sorptionsmitteln

Für die gleiche 80 %ige SO2-Abscheidung beträgt die Dosierrate unseres verbesserten Hydrats Sorbacal® SP weniger als die Hälfte an Sorbacal® H, unserem standardmäßigen Premium-Hydrat. Sorbacal® SPS ist noch effizienter, was zu einer noch geringeren Dosierrate im Vergleich zu Sorbacal® SP führt.

Die Kurve hängt von den Betriebsbedingungen und der Gaszusammensetzung ab. Unsere Experten können die Leistungskurven simulieren, die Ihre spezifische Anwendung widerspiegeln, um den Verbrauch an Sorbacal®-Sorptionsmitteln zu berechnen. Die Grafik zeigt unterschiedliche Dosierungsraten für die gleiche SO2-Abscheidung. 

Strengere Emissionsgrenzwerte

Das hohe Porenvolumen und die Oberfläche unserer Sorptionsmittel Sorbacal® SP und SPS gewährleisten eine deutlich höhere Effizienz bei der Abscheidung von sauren Gasbestandteilen als standardmäßige Kalkhydrate. Sorbacal® SP kann die doppelte Aktivität von standardmäßigem Kalkhydrat aufweisen. Dies ermöglicht die Einhaltung strengerer Emissionsgrenzwerte . Für die meisten Anwendungen ist Sorbacal® SPS um etwa 30 % aktiver als Sorbacal® SP und somit in der Lage, noch strengere Grenzwerte zu erreichen (siehe Abbildung).

Abscheidung von SO2 aus dem Abgas – Leistungskurve von 3 Arten von Sorbacal®-Sorptionsmitteln

Für die gleiche Dosierrate bieten unsere Sorbacal®-Produkte eine unterschiedliche Effizienz in der SO2-Abscheidung. Im Beispiel können bei gleichen Dosierraten die geforderten strengere Emissionsgrenzwerte nicht mit standardmäßigen Kalkhydrat-Sorptionsmitteln erreicht werden und erfordern hochaktive Sorptionsmittel wie Sorbacal® SP oder SPS.

Höhere Anlageneffizienz

In einigen Verfahren wird die Verbrennungsluft durch das Abgas vorgewärmt. Wenn das Abgas Schwefeltrioxid (SO3) enthält und durch den Wärmetauscher zu stark abgekühlt wird, kann sich Schwefelsäure bilden. Dies führt zur Korrosion des Wärmetauschers. Durch das Eindüsen unserer Sorptionsmittel vor dem Wärmetauscher kann das  SO3 abgeschieden werden, um das Risiko einer Schwefelsäurebildung zu eliminieren. Dies ermöglicht eine bessere Energierückgewinnung, eine Steigerung der Energieeffizienz und eine Senkung der Treibhausgasemissionen (CO2).

Schnelle Reaktionsspitzen

Im Gegensatz zu den meisten anderen Systemen ermöglicht das DSI-Verfahren eine schnelle Änderung der Dosierung: von 0 bis 100 % in nur wenigen Minuten. Dies ermöglicht eine schnelle Reaktion auf Spitzenpegeländerungen aufgrund unterschiedlicher Brennstoffqualitäten. Dieses Lastmanagement steigert die Effizienz und senkt die Kosten für die Schadstoffabscheidung. Es eignet sich insbesondere bei kombinierten Verfahren, beispielsweise DSI mit einem Sprühabsorber. Außerdem kann ein DSI-System leicht an- und abgeschaltet werden, eine nützliche Funktion für Kraftwerke mit großen Lastschwankungen.

Keine Auswirkungen auf die Abgastemperatur

Ein Trockensorptionsverfahren wirkt sich nicht auf die Abgastemperatur aus und ermöglicht so eine höhere Wärmerückgewinnung und erhöhte Prozesseffizienz.

Optimierte Partikelgrösse

Unsere optimierte Partikelgröße ist klein genug für eine hohe Reaktivität, aber groß genug für eine effiziente Partikelentfernung in Elektrofiltern (Electrostatic Precipitator, ESP). Bei Gewebefiltern verhindert unsere Partikelgröße einen zu hohen Druckabfall. Dies vermeidet höhere Strom- und Wartungskosten und eine verkürzte Lebensdauer des Filtergewebes. Zusätzlich sorgt eine optimierte Partikelgröße für ein verbessertes Fließverhalten, was Transportprobleme in Silos und Dosiersystemen minimiert. Ein gutes Fließverhalten reduziert darüber hinaus das Risiko, Emissionsgrenzwerte aufgrund von Verstopfungen nicht einzuhalten und senkt die Betriebs- und Wartungskosten.

ESP-Kompatibilität

Sorbacal® SPS hat neben einer angepassten Korngrößenverteilung auch eine höhere elektrischen Leitfähigkeit  als herkömmliches Kalkhydrat. Somit ist das Produkt kompatibeler mit Elektrofiltersystemen. Die hohe Reaktivität von SPS führt zu einer besseren SO2-Begrenzung, ohne die Staubemission an einem Elektrofilter zu erhöhen.

Verbesserte Leistung des Luftvorwärmers

Häufig wird Ammoniak zur NOx-Abscheidung in der selektiven katalytischen Reduktion (SCR) oder der selektiven nicht-katalytischen Reduktion (SNCR) eingesetzt. Jedoch kann insbesondere die Bildung von Ammoniumhydrogensulfat (NH4)HSO4 (ABS) Luftvorwärmer oder Elektrofilter verschmutzen. Sorbacal®-Sorptionsmittel, die vor Luftvorwärmer oder Elektrofilter eingesetzt werden,  scheiden SO3 sehr effektiv ab; dies verhindert die ABS-Bildung, steigert die Effizienz und senkt die Kosten.

Reduzierte SCR-Katalysator-Vergiftung

Zur Senkung des NOx-Gehalts in den Gasströmen von beispielsweise kohlebefeuerten Kesseln wird in der Regel die selektive katalytische Reduktion (SCR) eingesetzt.  Gasförmiges Arsen, das durch die Verbrennung von Kohle freigesetzt wird, kann den DeNOx-Katalysator deaktivieren. Die Zugabe von geringen Mengen an Kalkstein (CaCO3) oder Branntkalk (CaO) zum Brennstoff reduziert die Menge an gasförmigem Arsen im Abgas. Dies verringert die schädigende Wirkung des Gases auf den Katalysator, verstärkt die Effizienz der NOx-Abscheidung und senkt die Kosten. Darüber hinaus kann auch die minimale SCR-Betriebstemperatur weiter gesenkt werden.

Verbesserte Quecksilberabscheidung

In der Regel werden auf pulverförmiger Aktivkohle (PAC) basierende Trockensorptionsmittel zur Quecksilberbegrenzung eingesetzt. Es ist bekannt, dass SO3 im Rauchgasstrom den Kohlenstoffverbrauch erhöht. Sorbacal®, das vor der Aktivkohle-Zugabe injiziert wird, scheidet das SO3 ab, so dass der Aktivkohle-Verbrauch und somit die Kosten für die Quecksilberabscheidung sinken.

Verlängerte Lebensdauer des SCR-Katalysators

Sorbacal® SP und SPS sind sehr effektiv bei der Abscheidung von SO3 aus Abgasen. Die Eindüsung von Sorbacal® SP oder SPS vor einer selektiven katalytischen Reduktion (SCR) senkt das Risiko einer Bildung von Ammoniumbisulfat (ABS). Somit kann der SCR bei einer niedrigeren Temperatur betrieben werden, was die Lebensdauer des Katalysators erhöht.

Kein Wasserverbrauch

Beim Trockensorptionsverfahren (engl.: Dry Sorbent Injection, DSI) ermöglichen unsere Produkte dank einer verbesserten Reaktionsfähigkeit eine effiziente Schadstoffabscheidung ohne den Einsatz von Wasser. Dies hebt sie von wasserintensiven Systeme wie Nasswäschern oder Sprühabsorbern ab. Das macht das Trockensorptionsverfahren in Gebieten mit Wasserknappheit besonders vorteilhaft.

Niedrige Investitionsausgaben

Im Vergleich zu anderen Verfahren in der Rauchgasreinigung erfordert eine DSI-Anlage nur begrenzte Investitionen und nur eine kurze Stillstandszeit zur Installation. Es handelt sich um ein einfaches Add-on zu einem bestehenden Verfahren.

Geringe Stellfläche

Ein Trockensorptinsverfahren  ist technisch gesehen ein einfaches System, das aus einem Silo, einer Dosiereinheit, Gebläse und den Injektionslanzen am Rauchgaskanal besteht. Es erfordert daher nur einen geringen Platzbedarf in einer bestehenden Anlage.

Schnelle Reaktion auf Schadgasspitzen

Im Gegensatz zu den meisten anderen Systemen ermöglicht die Trockensorption eine schnelle Änderung der notwendigen Sorbensmenge: von 0 bis 100 % in nur wenigen Minuten. Dies ermöglicht eine schnelle Reaktion auf Schadgasspitzen aufgrund wechselnder Brennstoffqualitäten. Dieses Lastmanagement steigert die Effizienz und senkt die Kosten für die Schadstoffabscheidung. Es eignet sich insbesondere bei kombinierten Verfahren, beispielsweise der Kombination  eines Sprühabsorbers mit einer Trockensorption. Außerdem kann die Trockensorptionsstufe leicht an- und abgeschaltet werden, eine nützliche Funktion für Kraftwerke mit großen Lastschwankungen.

Simultane Abscheidung mehrerer Schadstoffe

Unsere Sorbacal®-Sorptionsmittel können mit Aktivkohle, Braunkohlenkoks oder Minsorb® zur kombinierten Abscheidung von sauren und ökotoxischen Schadstoffen  (beispielsweise Quecksilber, Dioxine, Furane) gemischt werden. Auf diese Weise ist nur eine Trockensorption erforderlich und die Kosten können reduziert werden. Unsere Mischprodukte werden je nach  Abgaszusammensetzung und Anforderung an die Abscheidung der Kunden maßgeschneidert zusammengestellt.

Sichere Verwendung von Aktivkohle

Die Eindüsung von pulverförmiger Aktivkohle (PAC) kann Hot Spots im Gewebefilter zur Folge haben. Somit können spezielle explosionsgeschützte Silo- und Dosieranlagen erforderlich werden, um beispielsweise die europäische ATEX-Richtlinie zu erfüllen. Unsere kohlenstoffhaltigen Sorbacal®-Mischprodukte sind dagegen nicht explosionsfähig.

Emissionsgrenzwerte

Die Sorbacal®-Produkte wurden speziell für ein gutes Fließverhalten entwickelt, um Transportprobleme in den Silos und Dosiersystemen zu minimieren. Ein gutes Fließverhalten reduziert darüber hinaus das Risiko, Emissionsgrenzen aufgrund eines verstopften Systems zu übersteigen, und senkt die Betriebs- und Wartungskosten.

Keine Mahlkosten

Das Sorptionsmittel Sorbacal® Calciumhydroxid (Ca(OH)2) ist gebrauchsfertig und muss nicht vor Ort gemahlen werden. Dies ist erforderlich, um ein ausreichend feines Pulver für die Rauchgasreinigung herzustellen. Ein Mühle vor Ort fügt Kapital-, Strom- und Wartungskosten zum Rauchgasreinigungsverfahren hinzu.

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